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Do you speak graphic?

Kommunikation funktioniert dann am besten, wenn beide Seiten wissen, wovon die Rede ist. Egal, ob Sie als erfahrener Auftraggeber nur etwas dazulernen möchten oder ob das Thema Grafik für Sie noch spannendes Neuland ist – hier finden Sie die gängigsten Begriffe und erfahren, was genau damit gemeint ist.

Was gibt es über das Logo zu wissen?

Unter einem Logo versteht man das Bild oder das Wortbild einer Marke. Es trägt wesentlich zum Wiedererkennungswert des Unternehmens bei und sollte auf sämtlichen Werbemitteln zu finden sein. Ein gutes Logo ist simpel und funktioniert nicht nur in Farbe, sondern auch in Schwarz-Weiß. Damit Ihr Logo problemlos in alle Online- und Offline-Werbemittel eingebaut werden kann, sollte es als Vektorgrafik vorliegen.

Was ist mit Corporate Identity gemeint?

Die Corporate Identity (CI) ist die unverwechselbare Identität eines Unternehmens. Sie setzt sich zusammen aus dem Corporate Design (CD), dem Corporate Behaviour (CB) und der Corporate Communication (CC). Strenge Richtlinien dazu gewährleisten eine stringente Wahrnehmung des Unternehmens. Im so genannten CD Manual werden die Richtlininen, die das Unternehmensdesign betreffen, zusammengefasst. Festgelegt sind darin unter anderem die zu verwendenden Schriften, Farben, Logos, Bildkonzepte etc. Mithilfe eines solchen CD Manuals gelingt es, den Wiedererkennungseffekt der Werbemittel auch über Jahre hinweg zu garantieren.

Was ist eine Vektorgrafik?

Bei einer Vektorgrafik ist die Information zum Bild als Beschreibung gespeichert, zum Beispiel bei einem Kreis: Lage des Kreismittelpunkts und Kreisdurchmesser. Dadurch kann die Vektorgrafik – im Gegensatz zur Rastergrafik – beliebig vergrößert oder verkleinert werden, ohne dass die Qualität darunter leidet. Vektorgrafiken brauchen außerdem weniger Speicherplatz. Gängige Dateiendungen von Vektorgrafiken sind beispielsweise .ai und .eps.

Was ist eine Rastergrafik (Pixelgrafik)?

Komplexere Bilder und Fotos werden meist als Rastergrafik dargestellt. Die Bildpunkte (Pixel) sind dabei als Raster angeordnet und enthalten unter anderem Farbinformationen, die vom Computer erkannt werden. Werden Rastergrafiken zu sehr vergrößert, werden sie unscharf – die Bildpunkte werden sichtbar, das Bild „pixelt“. Um das zu vermeiden, sollten Bilder, die Sie drucken möchten, eine Auflösung von mindestens 300 dpi (dots per inch) haben. Die bekanntesten Formate von Rastergrafiken sind JPEG/JFIF, BMP, GIF, PNG und TIFF.

Was versteht man unter DPI?

DPI ist die Abkürzung für dots per inch. In der Grafik- und Druckpraxis versteht man darunter die Punktdichte eines Bildes. Der jeweilige Wert gibt an, wie hoch die Auflösung des Bildes ist, also aus wie vielen Punkten das Bild pro Einheit besteht. 300 dpi entsprechen demnach 300 Punkten pro Inch (1 Inch = 2,54cm). Andere gängige Einheiten sind pixel per inch (ppi) und lines per inch (lpi).

Was bedeutet RGB?

Aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau werden alle anderen Farben gemischt. Die Darstellung von Bildern auf Bildschirmen (Computer, Fernseher) erfolgt immer im RGB-Farbraum.

Was bedeutet CMYK?

CMYK steht für Cyan, Magenta, Yellow und Key (Schwarz). Aus diesen vier Farben werden beim Drucken alle anderen Farben gemischt. Wenn ein Bild vom Computer gedruckt werden soll, muss es daher von RGB in CMYK umgewandelt werden.

Was ist eine Schmuckfarbe?

Zusätzlich zu den vier Grundfarben können auch Schmuckfarben gedruckt werden, wenn man sich etwa mit einer ganz speziellen Farbe vom Mitbewerb abheben möchte. Bekannte Beispiele sind das Milka-Lila oder das Palmers-Grün. Die Schmuckfarben sind im Pantonefächer aufgelistet und durchnummeriert, damit weltweit immer von der exakt selben Farbe gesprochen werden kann. Der Einsatz von Schmuckfarben führt mitunter zu erheblichen Mehrkosten, da sie zusätzlich zum CMYK-Druck in einem eigenen Durchgang gedruckt werden müssen.

Was bedeutet Typographie?

Typographie bezieht sich zumeist auf die„gedruckte Schrift“. Heute versteht man darunter den gesamten Layout-Gestaltungsprozess von Schrift, Bildern, Linien, Flächen und Weißraum. Eine gelungene Typographie unterstützt die Aussage des Textes visuell und sorgt außerdem für eine gute Lesbarkeit.

Was ist ein Dummy?

Zur besseren Visualisierung der Seitenaufteilung eines Folders oder einer Aussendung (Mailing) wird von Grafikern häufig ein Dummy gebastelt. Hierbei handelt es sich um ein ausgedrucktes 3D-Modell, anhand dessen komplizierte Falt- und Klappmechaniken, aber auch die Lesereihenfolge veranschaulicht wird. Da die Seitenanordnung auf dem Bildschirm vordergründig für den Druck ausgelegt ist, hilft ein Dummy dabei, sich die fertige Version besser vorstellen zu können.

Was ist mit Durchschuss gemeint?

Wird im Grafikbereich von Durchschuss gesprochen, so ist damit der Abstand zwischen den Textzeilen gemeint. Der Durchschuss wird von der Unterlänge (wie bei „p" oder „q") der oberen Zeile bis zur Oberlänge (z.B. bei „b" oder „d") der unteren Zeile gemessen.

Was bedeutet Laufweite?

Ähnlich wie der Durchschuss bezeichnet auch die Laufweite einen Abstand, nämlich den zwischen den einzelnen Zeichen einer Schrift. Laufweite und Durchschuss beeinflussen die Lesbarkeit des Textes maßgeblich.

Was heißt „freistellen"?

Wenn man ein Motiv freistellt, so bedeutet das, dass man den Hintergrund entfernt. Dies geschieht üblicherweise mit einem professionellen Grafikprogramm. Bilder werden vordergründig deswegen freigestellt, damit der Hintergrund nicht vom Wesentlichen ablenkt und damit man die Motive in andere Fotomontagen einfügen kann. Achtung: Laienhafte Freistellerversuche machen dem Grafiker die Arbeit schwerer, also besser gleich im Originalzustand zur Bearbeitung versenden.

Was versteht man unter Layout?

Das Layout ist als der erste Entwurf der Drucksache bzw. des Screendesigns zu verstehen. Visualisiert wird damit das Verhältnis von Texten zu Bildern und Illustrationen. Das Layout dient dem Kunden und dem Grafiker als Basis für die weitere Ausarbeitung. Oft werden anstelle der finalen Inhalte Platzhalter und Blindtexte verwendet.

Was ist ein Blindtext?

Bis der finale Text vorliegt, wird im Layout oft ein so genannter Blindtext eingesetzt. Die verwendeten Worte und Silben bilden keinen Zusammenhang, sondern sollen lediglich zeigen, wie sich der Text verteilt und ob die gewählte Schrift gut lesbar ist. Häufig wird dazu der Blindtext „Lorem ipsum" verwendet, der zwar an das Lateinische angelehnt ist, jedoch keinen Sinn ergibt. Möchte man möglichst viele Buchstaben der Schrift beurteilen können, so setzt man ein Pangramm ein. Hierbei handelt es sich um einen Text, in dem nach Möglichkeit alle Buchstaben des Alphabets vorkommen. Ein bekanntes Beispiel ist „Franz jagt im komplett verwahrlosten Taxi quer durch Bayern." Blindtexte können aber auch lustig sein, hierbei besteht allerdings die Gefahr, dass der Inhalt von dem Erscheinungsbild der Schrift ablenkt: Ich bin nur ein kleiner Blindtext. Wenn ich groß bin, will ich Ulysses von James Joyce werden. Aber jetzt lohnt es sich noch nicht, mich weiterzulesen. Denn vorerst bin ich nur ein kleiner Blindtext.

Was bedeutet „Reinzeichnung"?

Die Reinzeichnung ist der finale Schliff von Seiten der Grafik, bevor die Daten in den Druck gehen. Bereits in der Reinlayoutphase wird die endgültige Position aller Seiteninhalte festgesetzt. Der Grafiker ersetzt nun Platzhalter durch tatsächliche Bilder und Blindtexte durch die finalen Texte. Zusätzlich werden die für den Druck wichtigen Parameter eingestellt, dazu zählen Randbeschnitt, Farbmanagement und Trapping (Überfüllen).

Was ist ein Proof?

Bei einem Proof handelt es sich um einen farbverbindlichen Ausdruck, der bereits auf der Papiersorte angefertigt wird, die auch beim späteren Druck der ganzen Auflage verwendet wird. Das hat den Zweck, dass die Farben genau abgestimmt werden können (vgl. RGB und CMYK), etwaige Fehler noch rechtzeitig erkannt werden und man sieht, wie sich die Farbe auf dem gewählten Papier verhält. Ein Proof wird immer in der Druckerei angefertigt, da auch der hochwertigste Bürodrucker nicht in der Lage ist, die Farbe exakt abzubilden. Wird der Proof vom Kunden freigegeben, gilt er als rechtsverbindliche Vorlage für den Druckauftrag.

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Schönheit

Kommt von Innen – fragt sich nur ob das Außen jemand merkt.